Rasche hilfe in

das Katastrophengebiet in Kroatien

am 30. Dezember 2020 und 03./04. Jänner 2021



30. Dezember 2020:

03./04. Jänner 2021:

Am 30. Dezember wurde die Feuerwehr Kaindorf an der Sulm vom Landesfeuerwehrverband Steiermark (LFV STMK) in den Mittagsstunden informiert, dass ein Katastrophenhilfsdiensteinsatz (KHD-Einsatz) geplant ist. Wann und ob dieser stattfindet wisse man noch nicht. Unser WLF-Kran wurde dafür vorgesehen. Ebenso sollten wir eigenständig einen Anhänger für den Transport organisieren. Hierbei wurden wir im Nachbarort schnell fündig, die Firma NOVAK Bauunternehmen stellte uns diesen schnell und unkompliziert zur Verfügung.

 

Nachdem alle Details nach sehr kurzer Zeit bekannt gegeben wurden, hieß es bereits am gleichen Tag noch Abfahrt in die Belgier Kaserne nach Graz. Um 18:30 Uhr war der Beginn der Beladung von Fahrzeug und Hänger vorgesehen. Beladen wurden rund 6m lange Schlafcontainer. Mit sehr guter Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband Niederösterreich konnte diese Tätigkeit zügig erledigt werden, dass eine Abfahrt von mehr als 10 LKWs um 00:30 Uhr stattfinden konnte. Nachdem wir seitens des Bundesministerium für Inneres einen Auftrag erhielten, galten für unseren Konvoi Sonderregelungen. Eine Sonderregelung galt ganz besonders den Fahrzeugabmessungen, diese beliefen sich in der Höhe auf rund 4,5m. Ebenfalls mussten alle Personen, die sich an diesem Einsatz beteiligten, vor und nach der Fahrt einem COVID-Schnelltest unterziehen. Nur mit negativem Ergebnis durfte man die Reise antreten. Nach der Abfahrt in Graz kam der Konvoi gegen 06:30 Uhr im Krisengebiet an. Dort wurden die Container in einem Zivilschutzlager abgeladen, um von dort aus die Verteilung zu koordinieren. Gegen 17:00 Uhr waren wir wieder im Rüsthaus angelangt und konnten die Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchführen. Gegen 19:00 Uhr konnten wir uns wieder mit dem Fahrzeug einsatzbereit melden.

 

Bereits am 3. Jänner wurde die zweite Anfrage an die Feuerwehr Kaindorf an der Sulm gestellt, ob ein nochmaliger Transport mit dem WLF-Kran und Anhänger in das Krisengebiet möglich sei. Diesmal wurde das WLF-Kran Feuerwehrschule miteingebunden. Auch zu diesem Fahrzeug organisierten wir einen passenden Anhänger. Es wurden beide Fahrzeuge mit Mitgliedern der Feuerwehr Kaindorf an der Sulm besetzt. Hierzu können wir zum Glück auf genügend LKW-Fahrer mit Hängerschein zugreifen, ohne dass ein Engpass an Kraftfahrer in der Zwischenzeit in der Feuerwehr entsteht. Auch hier ging es sehr rasch voran, am gleichen Tag noch die beiden Fahrzeuge samt Hänger beladen, und am nächsten Tag um 03:00 Uhr Abfahrt in das Krisengebiet. Da der Ablauf an den Grenzen bereits bekannt war, konnte dieser Konvoi in einer kürzeren Zeit das Ziel erreichen. So konnte um 07:30 Uhr bereits mit dem Abladen im Zivilschutzlager in Kroatien begonnen werden. Nach der Rückkehr standen ebenfalls noch die Wartungs- und Reinigungsarbeiten beider Fahrzeuge und Hänger an. Gegen 18:00 Uhr konnten auch diese beiden Fahrzeuge wieder zurück und einsatzbereit gemeldet werden.

 

Ein großer Dank gilt dem Landesführungsstab (LFÜST) Steiermark in Zusammenarbeit mit dem LFÜST Niederösterreich. Durch den offiziellen Auftrag vom BMI und den COVID-Testungen mussten unsere Fahrer nach der Rückkehr keine 10-tägige Quarantäne anhängen.

 

Ebenfalls ein großer Dank gilt den beiden Firmen NOVAK und TSCHABRUN die uns beide Hänger in kürzester Zeit ohne Bürokratie zur Verfügung gestellt haben.

 

30.12.2020: WLF-K / 2 Mann

02.01.2021: WLF-K / 4 Mann


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